Programm

Hier geht es zum Jahresprogramm 2024/2025 des Classic Car Club Horgenberg.

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Uetikon, 05.10.25

Dear Classic Car Driver

Wenn ich mir die Bilder des aktuellen Beitrages anschaue, kann ich kaum glauben, dass wir während des CCC Weekends 2025 tatsächlich noch geschwitzt haben. Momentan regnet es eben gerade wieder wolkenbruchartig bei Temperaturen, die eher dem November angemessen sind. Dafür konnte ich endlich eben diesen Beitrag verfassen, der naturgemäss etwas mehr zu tun gibt als ein Bericht über einen Tagesausflug.

Dank dem Einsatz unserer Sternenberger kam der CCC 2025 doch noch zu einem Weekend. Zur Abwechslung war für einmal keine Distanzfahrt geplant, sondern vielmehr ein paar Tage, die eher der Ruhe dem Genuss gewidmet waren. Anfängliche Skeptik wich einer guten Laune und grossartigen Stimmung, welche nicht einmal durch den Stau gröberer Art am Sonntag Morgen getrübt werden konnte. Aber der Reihe nach.

 

freitag

Freitag, 29. August
Der Start erfolgte tatsächlich pünktlich ab dem Restaurant Waldegg am Ricken bei strahlendem Sonnenschein in Richtung Osten, zunächst über den Hemberg nach Eggerstanden (doch, das gibt’s, sogar ein Restaurant mit Namen «Neues Bild», in dem wir uns zur Verpflegung einfanden). Auf dem Weg wurden wir vor Appenzell von einer Art Konkurrenz-Veranstaltung aufgehalten, die sich muhenderweise  in entgegengesetzter  Richtung bewegte und den  absoluten Vortritt beanspruchte: Alpabzug, siehe Videos.

Konkurrenz-Anlass: Alpabzug in Appenzell

Die weitere Reise verlief problemlos, sogar durch Rankweil kamen wir völlig ungeschoren und ohne jemanden zu verlieren.
Ja, und so erreichten wir schliesslich unser Ziel, die Propstei St Gerold im grossen Walsertal, wo wir nach Zimmerbezug und Wagenpflege (oder gar Zudecken mit Plane, am Himmel dräuten immer dunklere Wolken) nach dem Nachtessen schon bald unter die Federn krochen.

 

 

samstag

Samstag, 30 August
Da niemand wirklich Eile verspürte, gingen wir es auch am nächsten Morgen gemütlich an. Nach dem Morgenbuffet wurden unsere Classic Cars ebenfalls der Morgenroutine unterzogen, was von Einsteigen und Losfahren bis zum Abdecken, Abtrocknen der über Nacht gefallenen Tropfen und Flüssigkeitskontrolle reichte. Aber es streikte keiner unserer Lieblinge, und so gelangte der CCC Konvoi über kurvige Strassen zum Ziel der Reise, der Vorarlberger Museumswelt in Frastanz.

Vier Frauen und eine Autohülle....


Dies ist ein Museum ganz nach meinem Geschmack (und sicherlich nicht nur meinem, dem Interesse der sonst nicht allzu sehr dem Technischen zugewandten Teilnehmerinnen nach zu urteilen…). Ein gut geordnetes Chaos, in Themen unterschiedlichster Art gegliedert, findet sich hier auf 3 Etagen, sowie einem Feuerwehrmuseum in einem Nebengebäude – dem Vernehmen nach alles gesammelt von einem einzigen Mann während seines ganzen Lebens.
Ich weiss, dass ich mich wiederhole, aber sollte sich zufällig jemand in dieser Gegend aufhalten, ist der Besuch dieses Museums beinahe ein Muss! Die nachfolgenden Bilder vermögen lediglich einen kleinen Überblick über die schiere Menge an Exponaten zu vermitteln.
Via eine weitere kurvige Route gelangten wir schliesslich wieder nach St Gerold, wo uns Pater Martin Werlen, einst Abt des Klosters Einsiedeln, in die Geschichte der altehrwürdigen Propstei einführte, die er mit genialen Ideen und unter Berücksichtigung sehr alter Quellen in unsere Zeit überführt – was naturgemäss nicht eitel Zuspruch und Bewunderung von allen (konservativen) Seiten auslöst…
Auf die Wiederholung dieser Geschichte will ich an dieser Stelle verzichten und auf die Homepage der Propstei verweisen: https://propstei-stgerold.at/

 

 

sonntag

Sonntag, 31. August
Trotz anderslautender Wetterprognose schien auch an diesem Morgen die Sonne von einem beinahe wolkenlosen Himmel, Grund genug, um mit der Kamera diese friedliche Gegend zu erkunden.

Heute war Fahr-Tag angesagt, und so setzten wir uns nach den üblichen Morgenroutinen an Mensch und Maschine Richtung Faschina in Bewegung. Dies ging ordentlich flott, auch auf der anderen Seite hinunter kamen wir trotz eines (nett ausgedrückt) vorsichtigen Fahrers ordentlich gut voran. Dies sollte sich jedoch alsbald abrupt ändern:
Bereits kurz nach der Abzweigung nach Ried – Lech war Schluss mit Lustig:  Rien n’allait plus:  in einer Sequenz von 10 Minuten Stehen und 1 Minute Fahren….
Naja, alle schafften wir es, niemand überhitzte (notfalls unter Zuhilfenahme von Fusslüftungen oberhalb der Gürtellinie, siehe Bild), und so erreichten wir schlussendlich den Verpflegungshalt in Stuben.
Frisch gestärkt nahmen wir alsdann auch noch den Rest unter die Reifen, zurück in die Propstei, wo uns nebst dem kühlen Getränk auf der Terrasse auch Legionen von Wespen erwarteten…
Nach dem Nachtessen (sowie für die Unentwegten, einer Partie Jass) fand auch der Sonntag seinen würdigen Abschluss.

 

 

montag

Montag, 1. September
Zwar zeigten sich im Westen an diesem noch sonnigen Morgen (so viel zur Wetterprognose) mehr und mehr Wolken, aber die Abfahrt zurück in die Schweiz war trocken – und so sollte es auch bis zuhause bleiben.
Diesmal führte die Route nochmals via Faschina, aber dann via Furkajoch – Rankweil – Toggenburg, wo schliesslich das vollumfänglich gelungene Wochenende bei einem gemütlichen Imbiss in Alt St Johann endete.

Herzlichen Dank an Chrigle und Wernie für die tadellose Organisation, sowie allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die das Wochenende erst zu diesem gediegenen Anlass machten.

Yours very sincerely
Urs

Ich bedanke mich bei Petra und Walter für ihre Photos, bzw. Videos, die ich diesmal in die Galerien eingepflanzt habe.

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