September 2016

Freitag
Nun ja, gerade attraktiv war er ja nicht, der Besammlungsort – Tankstelle ausserhalb Eglisau.
Das hinderte uns jedoch nicht daran, pünktlich (auf Geheiss von André) dort zu erscheinen (mit vollem Tank).
Dieses Jahr führte der Weg einmal mehr in ein Weinbau-Gebiet. Nach dem Tessin und dem Waadtland stand 2017 der Hoch-Schwarzwald auf dem Programm – es war bisweilen schwierig, neben den Reben andere Pflanzen auszumachen…
Bis dort war jedoch noch ein weiter Weg, insbesondere deswegen, weil er praktisch ausschliesslich auf Haupt- und Nebenstrassen absolviert wurde (was den Schreibenden insbesondere in einer Ortschaft etwas nervte, als er, als Hinterster in einer sich mit ca 60 km/h bewegenden Kolonne, als Einziger geblitzt wurde. Kostenpunkt 15 Euro….).
Dies war allerdings schnell wieder vergessen, als wir unsere Briten vor der Modelleisenbahn-Anlage in Hausach parkierten, um uns die äusserst eindrückliche Szenerie im Mini-Format anzusehen – eine Beschreibung will ich mir ersparen, ich lasse die Bilder sprechen.
Nach Wurst und Bier (alkoholfrei, natürlich – das Bier, nicht die Wurst), die allerdings einigen Teilnehmern ordentlich aufgelegen haben soll (die Wurst, nicht das Bier) machten wir uns hinter André wieder auf die Piste zum Hotel Ritter, wo, man höre und staune, eigens für uns ein Abteil der Parkgarage freigehalten wurde (mitsamt Bodenmatten wegen der Inkontinenz unserer Autos).
Die roten Italiener mit dem Gumpiross im Signet, die nebenan parkierten, ignorierten die Meisten von uns mit der uns eigenen, ur-britischen Stiff upper Lip…..
Das Hotel Ritter ist ein Haus mit uralter Tradition, das mit vielen originellen Ideen und einem einigermassen passenden Erweiterungsbau auf den neuesten Stand gebracht wurde, wie wir uns anlässlich einer Führung durch den Hausherrn vergewissern konnten. Diese Führung leitete denn auch sozusagen nahtlos in den Apéro über, der, wie später das Nachtessen, im alten Teil des Hauses eingenommen wurde.
Samstag
Dieser entsprach in jeder Hinsicht den Prognosen des Organisators (sogar was die Niederschlagsmenge anbelangte, obschon er dafür bekannt ist, dass er in dieser Beziehung immer etwas tiefstapelt).


Der Organisator in standesgemässer Kleidung or dem Start in den Samstag


Angespannes Lauschen des Tagesbefehls
Multiple Kurven, malerische Dörfchen, viele Rebberge, Wäder, Wiesen – so etwa wie sich klein Hänschen den Schwarzwald vorstellt, genau so sah es auf der ganzen, wunderschönen Strecke aus.
Dass der Schreibende beim morgendlichen Tankhalt nicht nur Benzin benötigte, sondern auch noch eine neue Batterie (obschon die aktuelle nur gerade eben 2 Jahre auf dem Buckel hatte und immer am Schwebelader hing), konnte der Freude keinen Abbruch tun, wie die Bilder zeigen.
Wo liegt wohl der Hund begraben???
Fassung bewahren angesichts der flachen Batterie - und die anderen schieben lassen....

Frohes Warten am Aussichtspunkt auf die Nachzügler
... die Zeit wird genutzt für die kleine Revision.


Ankunft bei der Mittags-Verpflegungs-Stelle




Christian kämpft sich wacker durch den Wurstsalat

Eines der verrücktesten „Museen“ (eher ein Sammelsurium von allen möglichen und unmöglichen Gegenständen) erwartete uns nach dem Mittagessen in der Marxzeller Mühle. Auch hier: Bilder sagen mehr als Worte – dieses „Fahrzeug Museum“ enthält beileibe nicht nur solchige, sondern daneben auch Filmkameras, Hosenknöpfe, Radioapparate, Puppen, Schilder….. – wohl nichts, was dort nicht zu finden wäre.
Alsdann, auf dem Weg zurück erwartete uns ein etwas seltsam anmutender Anblick: ein Mini Innocenti, daneben ein gebeugter Fahrer…


Pannenhilfe am Wegrand, derweil der Verkehr haarschaft daneben vorbeirauscht. Einzig eine junge Dame (!) hat uns Hilfe angeboten...
Bruno hatte einen Platten eingefangen. Ob er nun keinen Wagenheber bei sich hatte oder ob er diesen wegen des ungünstigen Terrains nicht einsetzen konnte, weiss ich nicht mehr. Glücklicherweise hatte Ernst ein passendes Modell, und so konnte die Heimfahrt weitergehen.

ungewohnter Anblick in Deutschen Landen
Stimmungsbilder aus Durbach
Nach MPD und ID kam dann der Festschmaus im Wintergarten, den die ganze Gesellschaft mit grossem Vergnügen über sich ergehen liess.

festlich gedeckte Tafel

Hochzeitstag inmitten der Freunde des CCC....



Sonntag
Wieder stimmten die Prognosen – diejenige von André, wie auch diejenige der Wetterfrösche.
Nicht sehr oft musste der Scheibenwischer ausgeschaltet werden, und man war allgemein froh um ein dichtes Dach, sei dieses nun aus Blech oder Stoff.
So haben wir leider nicht sonderlich viel von der Landschaft mitbekommen, die wir er-fahren haben. Und die Kurven waren teilweise recht glitschig, was zu einer eher zurückhaltenden Fahrweise zwang.
Beim Mittagshalt konnten wir uns mit ofenfrischem Brot, sowie einem für unser nördliches Nachbarland ganz atypisch- gutem Kaffee eindecken, bevor wir die letzte Etappe zurück in die Schweiz unter die Reifen nahmen.
Nach der Verabschiedung waren wir alsdann wieder auf uns selbst gestellt…. – danke, André und Gerda, Ihr habt uns ein wunderschönes Weekend organisiert!
Yours very sincerely
Urs
Danke auch Christian Neidhart, der mich mit seinen Bildern unterstützt hat


































