Mai 2016
Uetikon, 30.5.16
Dear Classic Car Driver
Gerade eben komme ich zeitlich richtig, um den Mai-Brief noch wirklich im Mai zu verfassen.
Wie im April-Brief erwähnt, ging es mit der Fahr-Aktivitäten bereits am Tag der Arbeit mit der perfekt organisierten Frühjahrs-Ausfahrt von Alois Bättig los.
Leider wurden die atmosphärischen Verhältnisse der akribischen Vorbereitung der Ausfahrt und der Rekognoszierung der sensationellen Route absolut nicht gerecht.
Wie andernorts bereits erwähnt, begann leider die Saison 2016 genau so wie die Saison 2015 aufgehört hatte, wenn nicht noch übler: zeitweise schiffte es (man verzeihe mir den Ausdruck, aber er wird den Empfindungen der Teilnehmer, die in Rekordzahl angereist waren, am ehesten gerecht) wirklich wie aus Kübeln. Von der Aussicht, die ich im letzten Herbst anlässlich einer Reko-Fahrt geniessen durfte, war nicht eine Spur zu sehen.
Aber dafür hielt sich der Sonntagsverkehr in Grenzen, insbesondere derjenige auf 2 Rädern jeglicher Bauweise…
Erster Eindruck auf der Fähre Meilen-Horgen....
Beinahe alle kamen sie, jedenfalls war das Wetter für niemanden eine Ausrede. Zwar war schlussendlich und begreiflicherweise die Dichte an Cabrios nicht so hoch wie bei Sonnenschein, aber das hatte der Organisator sozusagen vorausberechnend „erlaubt“, sodass sich eine mehr oder minder kompakt-klassische Kolonne 1, sowie eine weniger klassische solche in einem kurzen zeitlichen Abstand auf den Weg ins Luzerner Hinterland machten.
Ich will an dieser Stelle dem werten Besucher die Schilderung der Route ersparen, falls gewünscht, kann diese beim Organisator angefordert werden. Es lohnt sich wirklich, dieselbe bei sonnigem Wetter und in Ruhe (nochmals) abzufahren – dies würde dem Aufwand, der anlässlich deren Erstellung betrieben wurde, recht!
Platz da, hier spricht der Chef: Alois beim Briefing
Start in Sihlbrugg
Erstes Etappenziel: Kaffeehalt
Zweites Etappenziel: Mittagessen in einem durch und durch jaguarisierten Lokal
Drittes Etappenziel: Schlusstrunk und Verabschiedung
Pannen gab‘s glücklicherweise nur wenige: ein verlorenes Handy, ein kochender Motor (nicht englischer Provenienz, Ha!), sowie eine Scheibenwischer-Sicherung.
Aber alle erreichten wir unbeschadet die heimatlichen Gefilde.
Schlussendlich kann mit gutem Gewissen gesagt werden, dass der Anlass wirklich vom Feinsten war, und der Regen der guten Laune der Teilnehmer keinen Abbruch tun konnte.
Yours very sincerely
Urs

