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Juni 2016

Uetikon, 1.6.16

Dear Classic Car Driver

titel 0616

Schneller war ich noch nie – und werde es wohl auch nicht mehr werden!

Dass der Monatsbrief bereits am Anfang des Namensgebers erscheint, wird wohl so schnell nicht wieder passieren, einerseits, weil das (Bild-)Material fehlt, andererseits, weil ich, wie die letzten Monate gezeigt haben, des öfteren etwas anderes zu tun habe – und sei es „nur“ eine Ausfahrt ins Zürcher Oberland, motorisiert mit irgendetwas Altem Englischen.

Nicht nur Englisches, sondern Internationales gab es mehr als reichlich über Pfingsten am O-iO 2016 zu bewundern.

Samstag

Dies, obschon der Sarner See verdächtig nahe der Überlaufgrenze stand und der Regen mindestens am Morgen so unverdrossen weiter vom Himmel fiel, als ob es eine grössere Dürre zu bewässern gelte und wir auf dem Hinweg um ein Radargerät dankbar gewesen wären, derart schlecht war die Sicht (daran änderte nicht einmal der Blitz eingangs des zweiten Luzerner Tunnels etwas, der mit trotz korrekt eingehaltener Geschwindigkeit dennoch mitten ins Auge zündete).

Wie ich allerdings des öftern schon die Erfahrung gemacht habe, vermochten die oben an uns gekippten Kübel nichts an der guten Laune der Teilnehmer zu ändern – irgendwie bildet sich so eine Art eingeschworene Gesellschaft, die sich trotz aller Widerwärtigkeiten nicht aus der Ruhe bringen lässt.

Zudem gabs genügend freie Plätze in den Beizen, wo man sich wieder trocknen und aufwärmen konnte – allerdings drohte dabei eine Kaffe-Vergiftung…

Über Mittag klarte es dann auf – und sofort wurde es richtiggehend heiss. Für die beliebten Passagierfahrten war dies genau der richtige Moment, weil so die Autos wenigstens innen einigermassen trocken blieben.

Auf die Fahrt nach Seelisberg verzichteten wir dann letztendlich doch, weil meine liebe Frau trotz adaequater Bekleidung mehr und mehr zu schlottern begann, und auch ein weiterer Beizenbesuch daran nichts mehr zu ändern vermochte.

So durfte unser treuer P6 bei Beatrice unters Dach, und wir genossen ganz entspannt ein schönes Nachtessen zu Viert.

Sonntag

Kühl war‘s am Sonntag Morgen, als sich die Autos in Sarnen in Startposition für die Fahrt nach Beromünster brachten – ein richtiggehender Classic Traffic Jam.

Auf Haupt- und Nebenstrassen fuhr männiglich und weibiglich mehr oder minder in Kolonne nach Luzern, wo dann schliesslich der einzige, jedoch offensichtlich unvermeidbare mühsame Abschnitt  erdauert werden musste (scheints herrscht in Luzern immer Stau, sogar am Sonntag Morgen um 1100h – da lobe ich mir direkt unser Zürich…..).

Als wir schliesslich in Pulks aus dem Warteraum nach Beromünster einfahren konnten, wurden wir in Empfang genommen, als ob wir Stars der Oscar-Preisverleihung gewesen wären. So viel Aufmerksamkeit wie an diesen Pfingsten wurde meinem Rover in seinem ganzen Leben noch nie zuteil (er war übrigens der Einzige seiner Art an diesem Anlass, was mir ebenfalls erstaunt hat). Vielleicht lag‘s am Reserverad, das ich zwecks Platzbeschaffung aus dem Kofferraum auf den Deckel desselben transpositioniert hatte, ein heutzutage doch eher unüblicher Anblick.

In Beromünster wiederholte sich, was in Sarnen am Samstag zu sehen war – einfach bei trockenen und deutlich wärmeren Verhältnissen:

Eine dichte Menge an Besatzungen und Zuschauern, die das ganze Städtchen füllten und um die Autos herumstaunten. Da soll mir noch einer sagen, Classic Cars hätten keinen Platz mehr auf unseren Strassen, da sich niemand mehr dafür interessiere….

Jedenfalls haben Ruedi Müller, Ruth Iseli und ihre zahlreichen Helferinnen und Helfer es wieder einmal geschafft, einen Anlass zu organisieren, der in seiner Art zumindest in der Schweiz einzigartig ist.

Long may the O-iO flourish! Wir werden jedenfalls sicher wieder teilnehmen.

Yours very sincerely

Urs

 

PS: Wer noch mehr Bilder anschauen möchte, kann sich hier stundenlang umtun!

Dort erscheinen zwar meine Bilder nochmals, aber „daneben“ gibt’s hunderte weitere zu bewundern.