August 2016

Keine Nachtfahrt ohne Regen.
So oder ähnlich könnte man das Motto dieses Anlasses benennen, der dieses Jahr bereits zum dritten Mal ausgetragen wurde.
Der Vorstart – noch sind alle frisch und munter...
Dieses Jahr würde dies allerdings dieser Fahrt nicht gerecht – es nässte einach ganz ordentlich auf dem Flüela, das wars dann aber auch schon.
Erster Blasenhalt auf dem Flüela – noch ist es etwas feucht....
Einmal Volltanken in Santa Maria
Nach einer bereits schon ganz ordentlich kurvigen Fahrt – eben via Flüela, dann über Umbrail-Stelvio (in einmaliger Abendstimmung!) erreichten wir beim Einnachten Bormio zum Abendimbiss. Dieser dauerte dann allerdings der vielen Leute wegen, die ebenfalls „unser“ Lokal ausgesucht hatten, deutlich länger als es der Fahrplan vorsah.
Verpflegungshalt in Bormio
Zusammen mit dem Verpassen der richtigen Abzweigung zum Gaviapass wuchs sich dies dann zu einer mächtigen „Verspätung“ aus, unter Anderem auch deswegen, weil wir von gutmeinenden Ortsansässigen zwar auf die richtige, jedoch enorm kurvige Strasse (Marco sprach gar von einem Partisanenweg….) zurück auf die Route geleitet wurden. Eine Strasse, von der wir noch nie gehört hatten, die auch kaum auf der Karte auszumachen war….
Weitere Pässe folgten – und so morgens um ca 4 Uhr das Meisterstück des Frontmannes (yours truly, es sei dies beschämt gestanden), der ungefähr eine Stunde zu spät bemerkte, dass der Tross beschwingt in Richtung Mittelmeer unterwegs war statt zurück ins Engadin, wo um 6 Uhr der Frühstückskaffe unser harrte (die hinter mir fahrenden Mitstreiter fanden es offensichtlich nicht nötig, hie und da auch selber einen Blick auf die Karte zu werfen – es war ja noch dunkel…).
Nächtliche (bisweilen Irr-)fahrt
Bis St Moritz war nun noch sehr weit.
Was tut man in einer solchen Situation?
Die Frauen übernehmen die Führung.
Das Ladies-Team Vanessa und Vanessa mit der Vizepräsidentin am Volant fuhr uns voraus, und zwar bewegte sie ihren Mini mit derartiger Verve um die engen Haarnadeln, dass männiglich hintendran alle Mühe hatte, ihr folgen zu können….
Wieder beschwingt durch den Sonnenschein erklimmen wir den Berninapass
Ein Rumpfteam erreichte schliesslich St Moritz um ca 10 Uhr – den Kaffee und die Gipfeli hatten wir uns wohl verdient – ebenso wie das leicht verspätete Frühstück zuhause.
Müde Teams
.... und ihre Autos
Mit Dreck und Ruhm bedeckt
Wieder sauber und gelüftet....
Aber wir geben nicht auf – die Nachtfahrt 2017 ist bereits in der Jahresagenda vermerkt und geplant – diesmal aber wird sie erst nach 1:1 Rekognoszierung durchgeführt werden (wenn dann die Pässe wieder offen sind).
PS: Geregnet hat es tatsächlich während der ganzen Fahrt nie!
Yours very sincerely
Urs

