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Hier geht es zum Jahresprogramm 2019 / 2020 des Classic Car Club Horgenberg.

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(Hoffentlich) nützliche Tips, Tricks und Kniffe.

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September 2015

Dear Classic Car Driver

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Was feucht beginnt, endet trocken.

Nach diesem Motto wurde das von Anka und Raymond perfekt organisierte CCC Weekend 2015 abgehalten.

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Früh Aufstehen war für mich angesagt – nach der vergeblichen Mühe am Vorabend, den Tank des MK2 auszuspülen, musste das am Morgen nachgeholt werden, wollte ich nicht riskieren, unterwegs stehenzubleiben…. Und es hatte sich gelohnt, einiges an Dreck, sowie ein komplett verstopfter Tankfilter waren Grund genug für das atypische Verhalten meines treuen Captain Black. Offensichtlich hat das neue, umweltfreundliche Benzin die Versiegelungsschicht im Tank aufgelöst und zu einer Art Kaugummi konvertiert.

Bereits auf der Fähre nach Horgen begannen die ersten Tropfen vom Himmel zu fallen, was zu schleunigem Schliessen der Verdecke führte. Dass dies kein Luxus war, zeigte sich auf dem Weg zum Brünig, auf dem es konstant goss wie aus Kübeln. Erst im Anstieg zum Jaun zeigten sich erste helle Störungen im Grau der Wolken – und von da an herrschte vorwiegend Sonnenschein, sogar so, dass wir in Ruhe den einzigartigen Friedhof von Jaun besichtigen konnten, auf dem jedes Grab seine eigene Schnitzerei im Holzkreuz besitzt, die auf den an dieser Stelle Begrabenen buchstäblich zugeschnitzt ist.

Von Grau zum Blau. Im Westen also doch was Neues..

Im Hotel Victoria in Glion, dem Tagesziel und „Basis“ des Wochenendes konnten wir gar den Apero auf der Veranda einnehmen – mit einzigartigem, sozusagen Hodlerianischer Aussicht auf die Dents du Midi.

Nach einem ausgezeichneten Nachtessen waren alle müde genug, um sich in ihre Gemächer zurückzuziehen und ein paar Stunden Schlaf zu beziehen.

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Nach Frühstück von Mensch und Maschine (hier auch Tankfüllung genannt) führten uns die Denzlers auf sehr gewundenen Routen, auf und ab, hin und her, auf zum Teil sehr engen Nebenstrassen durch die nähere und weitere malerische Umgebung von Glion – sensationell! Und da die Autos bereits vom Vortag leicht schmutzig waren, spielten die Waldwege mit ihren zusätzlichen Ablagerungen keine Rolle mehr…

Die Aussicht, die sich von der Strasse immer wieder bot, auf die Rebgebiete des und den Genfersee selber waren alleine schon die Anreise wert! Leider kam der Schreibende vor lauter Drehen am Volant und Schalten mit Doppelkuppeln nicht genügend zum Photographieren, sodass sich die Bilderflut dieses Samstags in engen Grenzen hält.

Glion und ziemlich hügelige Umgebung. Nach Erfrischung dann schliesslich zum Sonnenuntergans-Apéro

Das Nachtessen wurde in einem sogenannten berühmten Feinschmecker-Lokal eingenommen. Leider vermochte der atemberaubende Sonnenuntergang nur bedingt über die nicht immer so sensationelle Küche, deren Elaborate einige von uns vorgesetzt erhielten, hinwegzutrösten….

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Für die Meisten hiess es am Morgen, den Rückweg in die Deutschschweiz anzutreten.

Ein paar Unentwegte nahmen an diesem wunderschönen sonnigen Tag einen erweiterten Ausflug in den Jura (samt Grenzüberschreitung nach Frankreich) unter die Räder und konnten sich auf weitgehend leeren Strassen der reinen Fahrfreude hingeben.

Vallorbe, alter Bahnhof - via viele nicht dokumentierte Kilometer nach Grandson

Nach einem chinesischen Mittagessen am Fusse des Anstieges nach Ste Croix (wir kamen allerdings von da her in lebhaftem Tempo die Kurven herunter und mit rauchenden Bremsen so knapp rechtzeitig zum Stillstand…) besuchten wir, als kulturelle Einlage sozusagen, das Schloss Grandson. Leider wurden die Räumlichkeiten, in denen sich normalerweise die Objekte unserer Begierde aufhalten (alte Autos) einer Renovation unterzogen, sodass nur wenige davon besichtigt werden konnten. Leider.

So fuhren wir halt eben zurück zum Genfersee, um die letzte Nacht im Victoria zu geniessen.

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Auch dieser Morgen zeigte sich von seiner besten Seite: blauer Himmel, viel Sonne und gute Laune der Reisenden.

Der Rückweg führte über die „Militärstrasse“ auf den Col des Mosses – für Ernst ein Grund, nochmals hierher zu kommen – durch das Simmental via Steffisburg wiederum auf den Schallenberg (so konnten wir wenigstens einmal begutachten, wie dieses Kaff bei Tag aussieht….).

Mosses, Simmental, Glaubenbielen, Zürichsee - und damit wieder daheim

Nach einem Verpflegungshalt daselbst konnten wir es natürlich nicht lassen, die Weiterfahrt via Glaubenbielen anzutreten.

Aber dann hatten offensichtlich alle etwas genug von der Lenkrad-Arbeit, der Rest des Weges zum Zürichsee wurde dann auf der Autobahn absolviert….

Fazit

Einmal mehr ein sehr gelungenes Wochenende. Sogar das Wetter haben die Organisatoren perfekt geplant: es gab (nicht nur) diesbezüglich ein Finale Furioso!

Ein herzliches Dankeschön an Anka und Raymond.

Yours very sincerely

Urs