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Juli 2012

Uetikon, 3.7.12

Dear Classic Car Driver

fruehjahrsanfahrt 12 Bildgre ndern

Es ist ja schon verrückt:
Bereits ist das PicNic 2012 auch schon wieder Geschichte, die Hälfte des Jahres vorbei, der längste Tag ebenfalls - und ehe man sichs versieht, sind wir wieder am Betrachten von Videos und am Essen von Guetsli... Ich will ja nicht ins Philosophieren abdriften, das liegt mir nicht wirklich, aber mir scheint tatsächlich, als ob sich der Strudel immer schneller dreht. Da ist es doch eine wahre Wohltat, im alten Engländer (auch wenns schifft wie aus Kübeln) auf den noch verbliebenen, einigermassen freien Landstrassen in der Gesellschaft des CCC über Land zu rollen. Das beruhigt ungemein und versöhnt mit den Unbillen des Alltags.

Doch der Reihe nach:

Nachdem ich im letzten Monatsbrief dem damals eben aktuellen Dolder Classics den Vorzug gewährt habe (mehr Sonnenschein auf den Bildern…), kann ich nun nicht nochmals kneifen.

Wie eben gerade angetönt, regnete es mehr oder weniger intensiv auch während des ganzen Frühjahrs-Anfahrts-Sonntags (immerhin: die Begrüssung fand sowohl auf dem Forch-Parkplatz als auch am Bahnhof Bauma im Trockenen statt – ist doch schon mal etwas).

Anschliessend, auf der Fahrt via Toggenburg in die Region Vorarlberg wurde es dann zusehends nass, was zwar der Fahrfreude keinen Abbruch tat, der Sichtweite aber schon (siehe einschlägige Bilder).

Auch der Parkplatz vor der Verpflegungsstation glich bei dieser Nässe eher einem Kehrplatz auf der Panzerpiste Thun, zudem waren radaristische Eigenschaften gefragt, wollte man den Classic Car mit den beschlagenen Scheiben unbeschadet in die engen Parklücken manövrieren (die Beifahrer mochten verständlicherweise nicht draussen im Regen Regie-Anweisungen erteilen, sondern drängten ins Innere des Hauses, wo eine gastlichere Atmosphäre herrschte…).

Nach dem Auffüllen des Gastrointestinaltraktes und Normalisieren des Blutzuckerspiegels bewegte sich der Konvoi einigermassen geordnet durch Feldkirch in Richtung Schiessstand – nicht um diesem Sport zu frönen, sondern, um sich die historischen Schiessscheiben anzusehen, von denen sich alldorten  eine eindrückliche Sammlung befindet (davon ist eine Auswahl ebenfalls im Bilderteil zu sehen – nebst ganz alten Exemplaren, die knapp der Vernichtung entgangen sind, existieren auch solche mit zwar attraktiven, jedoch für Schiessscheiben eher eigenartigen Motiven….). Durch die Sammlung geführt wurden wir von Erfinder und Konstrukteur des weltstärksten Revolvers, eindrücklich belegt durch durchschossene Stahlplatten. Einen grossen Eindruck hat auch die Amtsbezeichnung einer leitenden Figur des Schützenvereins Feldkirch hinterlassen: „Landesehrenoberschützenmeister“…. – zu bestaunen mitsamt Portrait ebenfalls auf einer Scheibe.

Nach einem letzten Kaffee löste sich die Versammlung schliesslich auf und machte sich auf den Heimweg in Richtung Westen, dem besseren Wetter entgegen.

Der Dank gebührt der Organisatorin, die zwar die erfreulich hohe Beteiligung sehr verdient hat, nicht aber das an diesem Sonntag vorherrschende Wetter – well done, Angela, Du darfst wieder mal (ich weiss, ich wiederhole mich, aber wenn etwas gefallen hat….).

ccc parade picnic klein

Eine kleine Vorschau auf den August- Monatsbrief, der den nächsten, ebenfalls verregneten Anlass zum Thema haben wird, sei mir mit obigem Bild dennoch gestattet: Angesichts dieser Verhältnisse hätten vermutlich auch eingefleischte englische PicNic-Enthusiasten nicht mehr von einem „nice day out“ gesprochen, sondern sich wie wir ins Innere der Waldhütte verzogen.

Yours very sincerely

Urs