Programm

Hier geht es zum Jahresprogramm 2019 / 2020 des Classic Car Club Horgenberg.

Weiter...

Kontakt

Für Fragen und Anmerkungen stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung.

Weiter...

Technical Section

(Hoffentlich) nützliche Tips, Tricks und Kniffe.

Weiter...

THE BEGINNING

Swallow bis S.S.
SS Jaguar bis Mk V

THE FIFTIES

Die Strassenmaschinen:
XK 120, Mk VII, XK 140, Mk VIII, Mk IX, XK 150, 2.4/3.4

Die Renn- und Sportmaschinen:
C-Type, D-Type, XK-SS

THE SIXTIES

Mk2, 420, 3.4 S, 3.8 S, Mk X/MK 10, 420G, E-Type (6-Zylinder), XJ6 (S1-S3), XJ12 (S1)

THE SEVENTIES

E-Type V12, XJ12 (S2 und S3), XJ-S

THE EIGHTIES

XJ6 (40), XJ12 (40)

SPECIAL JAGUARS

XJ13, Broadspeed XJ12, TWR, XJ220

XJ220

Ein kleines Team von Überstunden- und Wochenendarbeitern unter der Leitung von Jaguar-Chefkonstrukteur Jim Randle, damals als "Saturday Club" bezeichnet, hatte sich Ende der achtziger Jahre zum Ziel gesetzt, insgeheim einen Jaguar der Superlative zu bauen. Was einmal als Skizze auf der Hinterseite einer Postkarte begonnen hatte, wurde an der Birmingham Motor Show von 1988 präsentiert: der XJ220.

Was hier das staunenden Publikum zu sehen bekam, war mehr als nur ein Super-Jaguar, vielmehr stellte er alles bisher gesehene in den Schatten:

Das Herz des neuen Wagens ist ein auf 6222 ccm vergrösserter V12-Motor mit vier Ventilen pro Zylinder, gesteuert mit einem Mikroprozessor und 12 Zündspulen. Ein komplexes Antriebssystem treibt via hintenliegendes Getriebe über drei Viscokupplungen alle vier Räder an, wobei im vorderen Differentialgetriebe eine weitere Viscokupplung zur Vermeidung von Schlupf der Räder dient. Die Radaufhängung gleicht derjenigen eines Formel 1 Wagens mit beinahe horizontal liegenden Feder-/Dämpfungseinheiten. Es war auch die Absicht von Randle, den Wagen äusserlich unverkennbar als einen Jaguar zu gestalten, was dem Designer Keith Helfet vorzüglich gelungen ist: es finden sich Elemente von XK, E-Type und XJ13 in einem atemberaubenden Mittelmotorwagen vereint.

Eigentlich war ursprünglich keine Serienproduktion vorgesehen gewesen, jedoch war die Nachfrage derart, dass man sich entschloss, eine Kleinserie von Walkinshaw herstellen zu lassen.

Dazu musste aber der Wagen nochmals gründlich überarbeitet werden: anstelle des V12-Motors wurde der von Walkinshaw gebaute V6 mit Doppel-Turbolader eingebaut und die Karosserie wurde entsprechend verkürzt. Auch auf den Vierradantrieb wurde aus Kostengründen verzichtet. Inzwischen sind bereits viele dieser Superwagen ("220" steht übrigens wieder einmal mehr für die zu erreichenden MpH) in den Händen ihrer glücklichen Besitzer und wenn man Glück hat, kann man auch hierzulande einen dieser Exoten sehen – "The Legend lives on", auch wenn nicht in Form eines rassenreinen Jaguar!