Programm

Hier geht es zum Jahresprogramm 2019 / 2020 des Classic Car Club Horgenberg.

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Kontakt

Für Fragen und Anmerkungen stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung.

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Technical Section

(Hoffentlich) nützliche Tips, Tricks und Kniffe.

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THE BEGINNING

Swallow bis S.S.
SS Jaguar bis Mk V

THE FIFTIES

Die Strassenmaschinen:
XK 120, Mk VII, XK 140, Mk VIII, Mk IX, XK 150, 2.4/3.4

Die Renn- und Sportmaschinen:
C-Type, D-Type, XK-SS

THE SIXTIES

Mk2, 420, 3.4 S, 3.8 S, Mk X/MK 10, 420G, E-Type (6-Zylinder), XJ6 (S1-S3), XJ12 (S1)

THE SEVENTIES

E-Type V12, XJ12 (S2 und S3), XJ-S

THE EIGHTIES

XJ6 (40), XJ12 (40)

SPECIAL JAGUARS

XJ13, Broadspeed XJ12, TWR, XJ220

Spezielle Rennwagen und sonstige Exoten

In einer losen Aufzählung soll an dieser Stelle auf besondere Wagen seit 1960 hingewiesen werden, die nur als Einzelexemplare hergestellt wurden oder von denen höchstens eine kleine Serie produziert wurde. Teilweise kann sogar mit Recht behauptet werden, eigentlich handle es sich bei gewissen Modellen nicht einmal mehr um Jaguar....

XJ13

Auch nach dem offiziellen Rückzug aus der Rennszene hatte Jaguar noch immer ein kleines Racing Department unterhalten, um die Privatfahrer mit Rat und Tat zu unterstützen. So überrascht es denn auch nicht, dass man sich mit der Absicht befasste, 1965 wieder am 24 Stunden- Rennen von Le Mans teilzunehmen. Bereits zuvor war die planerische Phase der Entwicklung eines V12-Motors abgeschlossen worden und drei Prototypen des 4-OHC-Motors wurden zu Testzwecken in damals neue 4.2 Litre MkX eingebaut. Sowohl Spitzengeschwindigkeit als auch Beschleunigung dieser Specials war derart, dass in den überhöhten Kurven der M.I.R.A.-Teststrecke die Federung vorne vollständig zusammengedrückt und die Farbe an den Radkasten von den streifenden Reifen weggebrannt wurde!

Dieser Motor, welcher je nach Bestückung und Tuning etwa 475 bhp bei 7500 rpm leistete wurde einen eigens für Le Mans konzipierten Mittelmotor-Wagen von atemberaubendem Aussehen eingebaut, den XJ13.

Erste Testfahrten auf der M.I.R.A.- Teststrecke wurden am Sonntagmorgen, dem 5. März 1967 von Norman Dewis durchgeführt. Fehlender Oeldruck führte zu einem Motorschaden, was eine Modifikation desselben zur Folge hatte; auch an der Aufhängung und an deren Abstimmung musste noch mächtig gearbeitet werden, Dewis hatte seine liebe Mühe, den schwer lenkbaren Wagen überhaupt auf der Strecke zu halten.

Bevor jedoch der XJ13 überhaupt in ein wettbewerbsfähiges Stadium der Entwicklung gebracht werden konnte, kam auch schon das Aus in Form von wieder einmal mehr geänderten Regulationen für die Le Mans-Fahrzeuge. Da 1966 der Schulterschluss (sprich Verkauf) von Jaguar mit der British Motor Corporation erfolgte, aus der schlussendlich British Leyland hervorgehen sollte und damit verbunden eine Kürzung der Ausgaben resultierte, wurde der XJ13 unter Tücher verpackt und vergessen - wenigstens beinahe; 1971 erinnerte man sich des staubigen Prototypen, als der V12 E-Type lanciert werden sollte. Man gedachte, mit diesem Wagen auf der M.I.R.A eine kleinen Werbefilm zu drehen. Gesagt, getan. Am 20. Januar 1971 fuhr Norman Dewis seine Hochgeschwindigkeitsrunden, als plötzlich entweder ein Hinterreifen platzte oder eine der Magnesiumfelgen brach. Jedenfalls wurde der Wagen in die Fangseile der Hochkurven geschleudert und von dort ins Innere des Rundkurses zurückkatapultiert, wo er nach diversen Sprüngen auf seinen restlichen Rädern in einem Acker landete und einen traurigen Anblick bot. Nach diesem Ereignis verschwand der Wagen wieder unter seinen Planen, bis F.R.W. (Lofty) England, in den fünfziger Jahren Rennleiter von Jaguar und Mitkonstrukteur der Le Mans Siege sich des Wagens erinnerte, als er - als Nachfolger von Sir William Lyons, der sich 1968 zurück- gezogen hatte - M.D. von Jaguar war.

Er liess den XJ13 neu aufbauen und führte ihn 1973 anlässlich des Grand Prix von Silverstone erstmals der Oeffentlichkeit vor. Der XJ13 bedeutete zusammen mit dem Rücktritt von Lofty England das Ende einer Aera bei Jaguar - seither ist nie mehr ein Rennwagen von Jaguar selber gebaut worden. Heute steht der Wagen im Werksmuseum und wird hie und da zu Demonstrationszwecken vorgeführt.