Programm

Hier geht es zum Jahresprogramm 2019 / 2020 des Classic Car Club Horgenberg.

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Kontakt

Für Fragen und Anmerkungen stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung.

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Technical Section

(Hoffentlich) nützliche Tips, Tricks und Kniffe.

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THE BEGINNING

Swallow bis S.S.
SS Jaguar bis Mk V

THE FIFTIES

Die Strassenmaschinen:
XK 120, Mk VII, XK 140, Mk VIII, Mk IX, XK 150, 2.4/3.4

Die Renn- und Sportmaschinen:
C-Type, D-Type, XK-SS

THE SIXTIES

Mk2, 420, 3.4 S, 3.8 S, Mk X/MK 10, 420G, E-Type (6-Zylinder), XJ6 (S1-S3), XJ12 (S1)

THE SEVENTIES

E-Type V12, XJ12 (S2 und S3), XJ-S

THE EIGHTIES

XJ6 (40), XJ12 (40)

SPECIAL JAGUARS

XJ13, Broadspeed XJ12, TWR, XJ220

SS Jaguar bis Mk V

1935 wurde die gesamte Modellpalette wieder gründlich überarbeitet, sowohl äusserlich wie auch unter der Motorhaube, wo nun die erstarkten OHV-Motoren von Harry Weslake ihren Dienst verrichteten und den Wagen zu adaequaten Fahrleistungen verhalfen.

Nun musste aber auch ein entsprechender Name für diese neuen Modelle gefunden werden, und unter all den Vorschlägen wählte William Lyons den Namen JAGUAR aus; dieser wurde allerdings vorerst nur als Modellname verwendet.

Die Limousinen wurden in drei Hubraumvarianten angeboten, wie dies bereits zuvor bei den S.S. der Fall gewesen war: 1½, 2½ und 3½ Liter-Modelle waren wahlweise als Tourer (später als Cabriolet) oder als Saloon erhältlich.

Die ersten SS Jaguar hatten ihr Reserverad noch freistehend auf den vorderen Kotflügeln montiert; ab 1937 verschwand dieses dann unter den Kofferraum.

Auch mit diesen Modellen lag Lyons richtig; Die Firma Standard, die noch immer die Motoren lieferte, musste ihre Produktionskapazität steigern, um der Nachfrage gerecht zu werden, die von ca. 1700 Wagen in den Jahren 1934/35 auf rund 3500 im Geschäftsjahr 1937 anstieg. Die Firma stellte anschliessend auf die moderneren Ganzstahl-Karosserien um, was mit enormen Schwierigkeiten verbunden war. Deswegen fiel die Produktion vorübergehend auf 2000 zurück, sie erholte sich aber bis zum Ausbruch des zweiten Weltkrieges auf über 5000 pro Jahr.

Der absolute Star der "SS Cars Ltd." war jedoch der Nachfolger des S.S. 90, der phantastische SS Jaguar 100, welcher zunächst mit dem 2½-Liter, später auch mit dem stärkeren 3½-Liter Motor erhältlich war. Die Zahl 100 wurde von Lyons gewählt, weil er annahm, dass der Wagen 100 Mph Spitzengeschwindigkeit erreichen werde (was das 3½-Liter Modell tatsächlich schaffte).

Zu zahlreich sind die sportlichen Erfolge, die mit diesem Modell errungen wurden, um hier sämtlich aufgeführt werden zu können. Besonders erwähnenswert ist jedoch, dass nach dem Krieg, 1948, Ian Appleyard, der Schwiegersohn von Willliam Lyons, mit einem SS 100 die Alpine Rally gewann.

Während des zweiten Weltkrieges hatte es die Firma nicht leicht; glücklicherweise konnte sie für den Staat Flugzeugbestandteile und Seitenwagen herstellen. Daneben wurde sie damit beauftragt, ein leichtes Geländefahrzeug für Fallschirmeinsätze zu entwickeln, woraus die Prototypen VA und VB entstanden, raffinierte kleine Geländefahrzeuge mit unabhängiger Hinterradaufhängung (!). Da aber schon bald Bomber gebaut wurden, die die amerikanischen Jeeps mitführen konnten, blieb das Projekt auf der Entwicklungsstufe stehen.

Dafür wurde während der langen Nächte der Brandwachen etwas anderes entwickelt, ohne das Jaguar niemals das wäre, was es heute ist: der absolut sensationelle XK-Motor.

Nach dem Krieg wurde die Produktion, nun allerdings unter dem neuen Firmennamen Jaguar sofort in vollem Umfang wieder aufgenommen und zwar, da noch keine neuen Modelle verfügbar waren, mit den altbewährten, leicht modifizierten Vorkriegsmodellen. Das Gebot der Stunde hiess "Export or die!" und so konzentrierte sich Lyons auf den amerikanischen Markt, um einerseits Dollars zu verdienen und um andererseits, damit verbunden, genügend Rohstoffe für die Produktion zu erhalten.

1948 wurde ein "neues" Modell lanciert, der Mk V. Grundlegend neu war eigentlich nur das Fahrwerk, welches von William Heynes mit einem Seitenblick zu Citroen gleich nach dem Krieg konstruiert worden war. Der neue Motor war noch nicht produktionsreif und so wurden die bewährten Standard-Motoren verwendet und das Ganze in eine leicht modernisierte Karosserie eingekleidet. Der Mk V war als Saloon und 3-Stufen-DHC erhältlich.