Programm

Hier geht es zum Jahresprogramm 2019 / 2020 des Classic Car Club Horgenberg.

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Kontakt

Für Fragen und Anmerkungen stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung.

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Technical Section

(Hoffentlich) nützliche Tips, Tricks und Kniffe.

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THE BEGINNING

Swallow bis S.S.
SS Jaguar bis Mk V

THE FIFTIES

Die Strassenmaschinen:
XK 120, Mk VII, XK 140, Mk VIII, Mk IX, XK 150, 2.4/3.4

Die Renn- und Sportmaschinen:
C-Type, D-Type, XK-SS

THE SIXTIES

Mk2, 420, 3.4 S, 3.8 S, Mk X/MK 10, 420G, E-Type (6-Zylinder), XJ6 (S1-S3), XJ12 (S1)

THE SEVENTIES

E-Type V12, XJ12 (S2 und S3), XJ-S

THE EIGHTIES

XJ6 (40), XJ12 (40)

SPECIAL JAGUARS

XJ13, Broadspeed XJ12, TWR, XJ220

E-Type (6-Zylinder)

Der sicherlich bekannteste und berühmteste aller Jaguar-Modelle wurde 1961 am Automobilsalon in Genf einer staunenden Oeffentlichkeit vorgeführt: der E-Type, der Jaguar schlechthin. Ob er nun den konservativen Karosserieschneidern gefiel oder nicht, spielte keine Rolle: übersehen werden konnte man darin nicht!

Der E-Type stellte eine perfekt gelungene Synthese zwischen dem Chassis / Fahrwerk des D-Type und dem Dreivergasermotor des XK 150S dar, gesamthaft ein würdiger Abkömmling seiner rennerprobten Urväter.

Im Gegensatz zum D-Type, in dem eine Starrachse ihren Dienst versah, wies der E-Type die unabhängige Hinterradaufhängung mit innenliegenden Scheibenbremsen auf, von der weiter oben bereits die Rede war.

Seine Fahrleistungen waren denn auch erwartungsgemäss phänomenal: 150 Mph wurden mit dem Testwagen der englischen Automobilzeitungen erreicht, ein Wert, der damals, als die Autobahnen gerade eben im Bau waren, kaum je gefahren werden konnte.

Bald wurde sein Potential auch auf den Rennstrecken eingesetzt, Graham Hill errang bereits im April 1961 auf dem Oulton Park Circuit den ersten Sieg. Zwischen März 1963 und April 1964 wurden vom Werk speziell für den Renneinsatz präparierte, sogenannte Lightweight E-Types gebaut, die den Ferraris die Stirn bieten sollten - was sie allerdings nur bedingt taten. Heute sind diese Wagen natürlich heissbegehrte Sammlerobjekte!

Der E-Type wurde letztendlich in drei Varianten angeboten: als OTS, als FHC und schliesslich noch als 2+2.
Jahre gingen ins Land und 1964 wurde der E-Type mit 4.2 Liter Motor und dem Vollsynchrongetriebe ausgerüstet.
Zunehmende Sicherheitsbestimmungen und Abgasvorschriften verwässerten das ursprüngliche Konzept immer mehr, und so entstand via eine bunte Palette von Zwischenmodellen, die im Nachhinein als Series 1½ bezeichnet werden, der eigentliche Series 2 E-Type.

Er wies nun freistehende Scheinwerfer auf, eine grössere Lufteinlassöffnung in der Haube, grössere Blinker und Bremsleuchten rundum, sowie ein "entschärftes" Armaturenbrett mit Wipp- statt der schönen alten Kippschalter. In der US-Version leistete der mit 2 Stromberg-Vergasern am freien Atmen gehinderte Motor schliesslich noch ganze 190 SAE PS anstelle der ursprünglichen 265!

Die Series 1½ und die Series 2 wurden in den gleichen Modellvarianten wie ihr Vorgänger angeboten.

Auch bei Jaguar war man sich des gegen Ende der sechziger Jahre schwindenden Prestige des E-Type besonders in den USA sehr wohl bewusst, und man sann auf Abhilfe, die dann schliesslich mit dem V12 Motor kam.