Programm

Hier geht es zum Jahresprogramm 2019 / 2020 des Classic Car Club Horgenberg.

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Kontakt

Für Fragen und Anmerkungen stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung.

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Technical Section

(Hoffentlich) nützliche Tips, Tricks und Kniffe.

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THE BEGINNING

Swallow bis S.S.
SS Jaguar bis Mk V

THE FIFTIES

Die Strassenmaschinen:
XK 120, Mk VII, XK 140, Mk VIII, Mk IX, XK 150, 2.4/3.4

Die Renn- und Sportmaschinen:
C-Type, D-Type, XK-SS

THE SIXTIES

Mk2, 420, 3.4 S, 3.8 S, Mk X/MK 10, 420G, E-Type (6-Zylinder), XJ6 (S1-S3), XJ12 (S1)

THE SEVENTIES

E-Type V12, XJ12 (S2 und S3), XJ-S

THE EIGHTIES

XJ6 (40), XJ12 (40)

SPECIAL JAGUARS

XJ13, Broadspeed XJ12, TWR, XJ220

Der C-Type

Obwohl William Lyons ein sicheres Gespür für Publicity hatte, zögerte er doch lange, bis er sich entschliessen konnte, offiziell an Rennen teilzunehmen. So war es denn 1950 ein privates Team, das mit einem serienmässigen XK 120 am 24-Stunden- Rennen von Le Mans teilnahm. Leider war es gezwungen aufzugeben, da die schlecht gekühlten Trommelbremsen der Belastung nicht standhielten; am Schluss musste der Wagen brutal mit Kupplung und Getriebe gebremst werden, bis erstere ebenfalls den Geist aufgab.

Immerhin war aber nun bewiesen, was Lofty England und William Heynes schon lange behaupteten: grundsätzlich hielten die Komponenten des XK 120 durch, es brauchte lediglich eine etwas leichtere und aerodynamisch günstigere Karosserie, sowie standfestere Bremsen und die Chancen auf einen Sieg waren realistisch. Anlässlich der Earls Court Motor Show 1950 gab Lyons dann endlich sein Einverständnis, allerdings unter der Bedingung, dass der Wagen ähnlich dem Strassenmodell auszusehen hatte. So wurde - wieder einmal mehr in Rekordzeit - ein neues Modell geboren. Dass der XK 120 C (für Competition) oder wie er später genannte wurde, der C-Type, windschnittiger und leichter war, dafür sorgte der geniale Aerodynamiker Malcolm Sayer, der zuvor in der Flugzeugindustrie gearbeitet hatte. Ein Gitterrohr-Rahmen nahm die mechanischen Komponenten auf und war aussen mit einer Aluminium- Karosserie eingekleidet.

Verbesserte Trommelbremsen, Speichenräder, Zahnstangenlenkung und ein nur wenig modifizierter Motor waren die Kennzeichen des Rennwagens, von welchem 1951 drei Stück am 24-Stunden-Rennen von Le Mans teilnahmen. Zwei der C-Types mussten wegen Motorschaden aufgeben, der dritte siegte mit den Fahrern Peter Whitehead und Peter Walker (alle drei Wagen waren wohlbemerkt aus eigener Kraft von England nach Le Mans gefahren! Im September wurde auf einem C-Type die TT Dundrod gewonnen.

1952 war für die C-Types trotz nun neu eingeführter Scheibenbremsen (eine revolutionäre Neuerung, die aus dem Flugzeugbau übernommen wurde) kein Jahr der grossen Erfolge: Moss gewann zwar in Silverstone, aber in Le Mans fielen alle Werkswagen aus. Man hatte versucht, die Aerodynamik durch eine längere Kühlerhaube zu verbessern, musste dabei den Kühler versetzen und schloss die Kühlwasserleitungen verkehrt an, sodass die Wagen nach kurzer Zeit überhitzten.

Gegen Ende 1952 wurden die Wagen (nun wieder mit Standard-Hauben) an den schottischen Rennstall Ecurie Ecosse verkauft; dieses Team sollte später noch von sich reden machen!